Marokko mit den Motorrädern.

Nachdem uns Marokko vor zwei Jahren mit dem Wohnmobil absolut begeistert hat, sind wir dieses Mal mit dem Motorrad los.

Nach unserer Ankunft in Tanger haben wir den verherenden Regen im Norden miterlebt und sind nach Marrakech geflüchtet. Nachdem unsere Sachen wieder trocken waren, haben wir die erste Etappe über den Atlas gemacht, durch Lehm und Matsch haben wir uns ein paar Tage Richtung Taroudant und Tafraout bewegt, immer wieder Pausen und Tagestouren, wunderschöne Strecken – die wir zum Teil auch zweimal, weil sie so schön waren – gefahren sind. Richtung Osten über Foum Zguid und Zagora sind wir die Runde weiter, mit einem Sandsturm, der es in sich hatte.

Natürlich haben wir die Todra- und Dades-Runde nicht ausgelassen, mit einem weiteren Highlight, Eis auf schattigen Strecken. Weiter Richtung Azrou – auf kleinen Wegen – stecken wir auch mal kurzzeitig fest – nicht’s was Martin nicht regeln konnte…. und haben auf der weiteren Strecke nach Meknes Programm mit Schafen. Zum Ende der Reise – am letzten Abend wurde Daniela von einem jungen Marokkaner angefahren, nur ein kleiner Blechschaden – ärgerlich – aber weiter. Den letzten Abend verbringen wir wieder in Tanger um am nächsten Tag die Reise in Spanien fortzusetzen, denn das Wetter in Marokko sollte wieder mit viel Regen im Norden schlecht werden.

Marokko.

Mit dem Wohnmobil haben wir viele Wochen Marokko erkundet. Tolle Menschen! Ein wunderschönes Land mit vielfältigen Landschaften. Vom grünen Norden in den trockenen Osten. Den sandigen Süden erkundet und über herausfordernde Wege in den Westen an den Atlantik. Dazwischen auch das Atlasgebirge zweimal überquert.

Einmal Nordkap.

Mit den Motorrädern sind wir von Mannheim über Finnland ans Nordkap. Rückfahrt über die Westküste Norwegens. Toller Trip, grandiose Natur. Und weil es so toll war, soll es nicht das letzte Mal gewesen sein.

Mit dem ‚Pö‘ offroad in den Westalpen

Zum ersten Mal darf ich Offroad-Erfahrung mit unserem Wohnmobil (ein Pössel mit Frontantrieb, etwas höher gelegt) machen. Wir sind alte Militärstraßen und legendäre Pässe wie Assietta Kammstraße, Colle delle Finestre, die Maira Stura usw. gefahren. Den Col de Sommeiller – bei dem ich übrigens einmal aus dem Wagen sprang, weil Martin echt zu nah am Abgrund rangiert hat – fand ich am Aufregendsten. Unheimlich fand ich den Tunnel zum Mont Jafferau, der nur wenige Zentimeter breiter und höher als die Abmessungen unseres Wagens waren – ein ungeübter Fahrer wäre sicher stecken geblieben. Aber am Spektakulärsten war unsere Abfahrt auf der schwarzen Ski-Piste…